Zum Inhalt:
Die Ungarische Volksrepublik in der Ära Rákosi. Lucas Ehemann, ein regimekritischer Künstler, wurde von der Staatspolizei verhaftet und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Die einzige Routine in Lucas aus der Bahn geratenem Leben bilden die Besuche bei ihrer 90jährigen Schwiegermutter.
Luca weiß: die alte Dame wird ihren Sohn nicht mehr wiedersehen. Um die zartfühlige Mutter an ihrem Lebensabend nicht zu bekümmern, erfindet sie Geschichten: Fast jeden Tag trifft ein neuer Brief bei der Schwiegermutter ein, der die Abwesenheit des Sohnes erklärt und das Warten erträglicher macht.
Im Container 25 sitzt das Publikum direkt im Schlafzimmer der alten Frau und fiebert mit Luca mit: Kann die Illusion aufrechterhalten werden?
Zu VADA:
Der Verein zur Anregung des dramatischen Appetits (VADA) beschäftigt sich unablässig mit der Entwicklung, Weiterentwicklung, Vermittlung und Verbreitung origineller und universeller künstlerischer Konzepte. Dazu gehört in erster Linie die Produktion von Bühnenwerken auf Grundlage des «vadaistischen Manifests». Darüberhinaus ist VADA darum bemüht, das hungrige Publikum sowohl urbaner als auch ländlicher Regionen möglichst flächendeckend und regelmäßig mit Kunst und Kultur zu versorgen, wobei neben Theateraufführungen auch Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und vieles mehr organisiert wird.
https://www.vada.cc/