Die siebenjährige „Dieda oder Das fremde Kind“ (2002) kommt 1944 nach Aussee, lebt dort als Außenseiterin in der distanzierten, sie ablehnenden Stieffamilie. Das Kind zieht sich zurück, rebelliert schließlich. – Nach über 20 Jahren, in ihrem neuen Werk „Ich fall mir selbst ins Wort“ kehrt Renate Welsh nun in diese Kindheitserinnerungen zurück. Aus neuer Perspektive fällt sie sich gleichwohl selbst ins Wort, neue Erinnerungen, Begegnungen im Heute, Reisen zu den damaligen Schauplätzen kommen dazu. Begleiten wir die Grande Dame der Österreichischen Literatur auf dieser äußerst spannenden, literarischen Retrospektive!