Tevî her tiştî - Trotz alledem von Robert Krieg
Deutschland 2025, 90 Minuten, kurdisch und arabisch OF, deutsch untertitelt
Zwischen Krieg, politischer Repression und patriarchalen Strukturen gehen kurdische Frauen in Rojava – einer autonomen Region im Nordosten Syriens – ihre eigenen Wege. Der Regisseur begleitet sie in seinem Dokumentarfilm in ihrem Alltag: bei ihrer Arbeit auf dem Feld und bei kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Dabei zeigt der Film, wie sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Im Mittelpunkt stehen eine ehemalige Kämpferin, eine Lehrerin, eine Sporttrainerin und eine gehörlose Künstlerin. Mit starken Bildern werden ihre persönlichen Geschichten erzählt und gezeigt, wie Frauen eine solidarische Gesellschaft aufbauen.
Tevî her tiştî - Trotz alledem ist ein eindrucksvolles Porträt kurdischer Frauen, die mit ihrer Lebensweise Widerstand gegen Unterdrückung leisten.
Robert Krieg (Regisseur) und Aktivistin von Riseup4rojava im Filmgespräch mit Agnes Sieben (FIAN Österreich)
Anschließend feiern wir das 20-jährige Bestehen der Filmtage.
📍22:00 Uhr im Podium (Westbahnstraße 33, 1070 Wien)
🎤mit Musik von Özlem Bulut
Özlem Bulut ist Sängerin und Komponistin mit Wurzeln in der kurdisch-alevitischen Tradition Anatoliens. Neben ihrer Tätigkeit im Opernbereich entwickelte sie eigene Projekte zwischen traditioneller Musik, Jazz und zeitgenössischen Klangwelten.
"Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau"
© wfilm.deRahmenprogrammHunger.Macht.Profite.15 – Filmtage zum Recht auf Nahrung
Von 15. Oktober bis 26. November 2026 zeigen die österreichweiten Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. kritische Dokumentarfilme über unser Agrar- und Lebensmittelsystem. Bereits seit 20 Jahren, seit dem Jahr 2006, zeigen die Filmtage in ganz Österreich wie die industrielle Landwirtschaft und unser Lebensstil weltweit zu Hunger, Landraub und Ökoproblemen führen. Gleichzeitig erzählen die Filme aber auch von Mut und Hoffnung jener Menschen, die versuchen Widerstand zu leisten. An allen Filmtagen gibt es in anschließenden Filmgesprächen die Möglichkeit, mit lokalen Initiativen und Expert*innen über lokale Alternativen und Handlungsoptionen zu diskutieren.