Anna Luňákovás Poesie ist ein Amalgam von Stimme und Sound. Sie arbeitet mit den Geräuschen der Stadt. Es sind authentische Beobachtungen und Aufnahmen – vor allem solche aus der Stadt Prag –, die in ihre Texte einfließen, dann aber etwas ganz Neues schaffen. Sprache trifft auf elektronische Texturen und überarbeitete Tondokumente, wie in einer poetischen Feldforschung. Die entstehenden Gedichte handeln von einer Stadt, die gleichermaßen real wie imaginiert ist, und sie beschreiben eine Landschaft zwischen Dystopie und paralleler Realität.