„Bloomsday in Ottakring Reloaded“. Ulysses und künstliche Intelligenz.
Di 16.06.2026, von 19:00 bis 22:00 Uhr
täglich ab 10 Uhr
Cafe C.I. - Club International
1160Wien - Ottakring, Payergasse 14
(Offspace, Kunst, Literatur, Jour fixe am 16. im 16.)
Kategorie : Kunst & Kultur
fixe am 16. im 16.
„Bloomsday in Ottakring Reloaded“. Ulysses und künstliche Intelligenz.
Reflexion über Wahrnehmung, Alltag und Sprache. James Joyce im KI-Zeitalter. Mit Bernadette Stummer
Die Rückkehr des Bloomsday in Ottakring!
Am 16. Juni gibt es beim Jour fixe am 16. im 16. nach 5 Jahren eine Neuauflage des Bloomsday in Ottakring mit Bernadette Stummer. Von 2012 bis 2021 gestaltete sie eine Serie von zehn Video-Essays zum jährlichen
Bloomsday, inspiriert von „Ulysses“ von James Joyce. Nun beschäftigt sie sich wieder mit dem Langzeitprojekt und stellt Bewusstseinsstrom und Datenstrom einander gegenüber.
Von 2009 -2021 wurde der Bloomsday in Würdigung des Romans „Ulysses“ des irischen Autors James Joyce am „16. 6. im 16.“ im Club International begangen. Das „Literaturprojekt in Bildern“ war mehr als ein Jahrzehnt ein fixer Bestandteil der Ottakringer Kulturszene. Der überaus vielschichtige Jahrhundertroman, der in Analogie zu Homers Odyssee in 18 Episoden Begebenheiten eines einzigen Tages in Dublin schildert, diente immer wieder als Inspirationsquelle für künstlerische Interpretationen.
Zwischen 2012 und 2021 entstand durch Bernadette Stummer eine Serie von zehn Video-Essays. Ausgehend von jeweils vorgegebenen Jahresthemen, kuratiert vom Verein ::kunst-projekte::, entwickelte sich ein sehr persönlicher, assoziativer Zugang: Alltagsbeobachtungen, Fundstücke und spontane Bilder wurden zu einem filmischen Bewusstseinsstrom montiert. Zum hundertjährigen Jubiläum der Erstausgabe des Romans
am 2. Februar 2022 wurden die zehn Episoden in einer abschließenden Essenz zusammengeführt.
Für den Bloomsday 2026 wird dieses Material nun erneut aufgegriffen – diesmal unter der Frage, wie sich Joyces radikale Erzählform im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz lesen lässt.
Die Ergebnisse dieser Recherche und auch die visuelle Darstellung werden ab 16. Juni als Überraschung für das Publikum präsentiert.